Pressebericht

18. April 2018


Deutsch-französischer Schüleraustausch der RS PAN mit  Collège Glanum in St. Rémy

 

Bienvenue à Saint Rémy - Herzlich willkommen in Saint Rémy

 

Realschüler treffen ihre Austauschpartner und erkunden die Partnerstadt in der Provence

 

 

Die Realschüler vor dem Eingang des Collège Glanum mit ihren französischen Austauschpartnern und Lehrkräften ( vorne von rechts Magali Jarjaval, Julia Dorfmeister, Dagmar Saurat; letzte Reihe links außen Gerhard Meier)

 

Anlässlich des vom deutsch-französischen Jugendwerk geförderten Schüleraustausches machten sich 25 Mädchen und 10 Buben der 7. und 8. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule Pfarrkirchen in der Woche vor den Osterferien mit den beiden Studienrätinnen Dagmar Saurat, Julia Dorfmeister sowie Studienrat Gerhard Meier auf die Reise nach Südfrankreich.

 

Nach 17-stündiger Fahrt wurden sie von ihren Austauschpartnern mit deren Deutschlehrerin Magali Jarjaval sowie den Gasteltern in Empfang genommen.

 

 

Erstaunen über eine der Heimatstadt gewidmete Straße - Schüler der 7c, 8c/d  in der Rue de Pfarrkirchen in Saint Rémy

 

Am nächsten Tag stand sogleich ein Besuch der Partnerschule auf dem Programm. Mit den Worten „Bienvenue au Collège Glanum de Saint Rémy - ihr seid für uns die Öffnung zu einer globalen Welt“, hieß Konrektorin Madame Sebach die Jugendlichen willkommen. Nachdem Cécile Jaso, Beauftragte für pädagogische Beratung und Schüleraufsicht, die wichtigsten Regeln des französischen Schullebens erläutert hatte, durften die jungen Pfarrkirchener das Schulgebäude besichtigen, das zu ihrer Verwunderung eine geschlossene Anlage darstellt. In Kleingruppen ging es anschließend in verschiedene Klassen, deren Lehrkräfte die deutschen Gäste in ihren Unterricht miteinbezogen. Nach einem vom Collège gesponserten Schulkantinenessen war man gestärkt, gemeinsam mit den Austauschpartnern eine Stadtrallye auf den Spuren des in Saint Rémy geborenen Heilers und Sehers Nostradamus zu absolvieren und dabei den Kern der provenzalischen Altstadt näher kennen zu lernen. Dass man auf dem Rückweg zum Collège eine „Rue de Pfarrkirchen“ überquerte, die direkt zur Partnerschule führt, nahm so mancher mit Verwunderung zur Kenntnis.

 

Tags darauf erweiterten ein Einkauf auf dem provenzalischen Markt und ein Spaziergang auf dem Kunstlehrpfad zu Ehren von Vincent van Gogh bis zur Klosteranlage und Nervenheilanstalt Saint Paul de Maussole die Einblicke rund um die Partnerstadt prägende regionaltypische und kunsthistorische Besonderheiten.

Als sich die Schülerschaft mit ihren Lehrern sowie Mitgliedern des Partnerschaftsvereins (Madame Nicole Galeron, Monsieur Jean-Roger Touverey) und Stadtkämmerin Francine Bouquet  im großen Hochzeitssaal des Rathauses einfand, begrüßte sie nun Bürgermeister Monsieur Hervé Chérubini mit einem herzlichen „Bienvenue à Saint Rémy“ verbunden mit einer Entschuldigung „für die kälteste Woche des Jahres“, die die jungen Rottaler aufgrund des heftigen und eisigen Windes Mistral erwischt hätten. Allerdings sei dies wahrscheinlich sogar vom Schicksal gewollt, damit sich die Kälte gewohnten Bayern hier im sonnigen Süden nicht so fremd fühlten. Mit einem Aperitiv aus alkoholfreien Erfrischungsgetränken und guten Wünschen für den weiteren Aufenthalt wurden die jungen Leute schließlich entlassen, um den einzigen unterrichtsfreien Nachmittag mit ihren Familien zu verbringen.

 

 

Empfang im Rathaus ( Die Realschülergruppe mit links außen Madame N. Galeron, dahinter Studienrat G. Meier, vordere Reihe Mitte von li nach re Madame F. Bouquet, Bürgermeister H. Chérubini, Studienrätin D. Saurat und Lehrerin M. Jarjaval)

 

Tatsächlich genoss die Austauschgruppe trotz der anhaltend niedrigen Temperaturen auch die Ausflugsziele der übrigen Tage, die sie zur Ölmühle von Mouriès, zur Festung Les Baux, in die Carrières de Lumières zur Picasso-Ausstellung und nach Arles zu den antiken Kulturgütern sowie zum hochmodernen futuristisch anmutenden Künstlerzentrum LUMA führten.

 

„Doch am wertvollsten dürften die warmherzig gepflegten Kontakte in den Gastfamilien sich ins Gedächtnis der Schüler einprägen, die in jedem Fall die Sonne des Südens im Herzen mit nach Hause nehmen ließen“, resümiert Dagmar Saurat und fügt hinzu: „Dass dieser Austausch wieder ein erfolgreiches Unternehmen wurde, verdanken wir einem gut funktionierenden Netzwerk der Zusammenarbeit zwischen den Partnerschulen mit ihren Schulleitungen und Lehrkräften, den gastfreundlichen Schülereltern sowie engagierten Mitgliedern des Partnerschaftsvereins. Voll Zuversicht dürfen sich die Beteiligten deshalb auf einen baldigen Gegenbesuch freuen, wenn es dann heißt: „Bienvenue à Pfarrkirchen - Herzlich willkommen in Pfarrkirchen.“

 
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02.07.2018